Die Parkanlagen, die den St. Veiter Stadtkern rund um die Stadtmauer säumen, sind opulent. Bislang bestehen der Skulpturenpark im Süden, im Westen der Rosengarten und im Norden der Stadtpark. Jetzt wird das Angebot mit einem interkulturellen Frauengarten erweitert.
In der neuen Gartenanlage am Leo-Knaus-Weg, gleich neben dem Stadt-Park, werden in- wie ausländische Frauen des „Interkulturellen Stammtisches“ aus St. Veit ihr Zuhause finden.
„Es wird ein Kommunikationszentrum fürFrauen aller Länder“, sagt Bürgermeister Gerhard Mock, der am 22. Juni den Frauen aus den verschiedensten Ländern den Garten symolisch übergeben hat.
Im Mittelpunkt des Projektes steht das Anpflanzen eines Gemüsegartens, das Kochen und das Miteinander. „Kulturen und Ideen austauschen, das wird das Thema sein. Die Idee ist sehr edel. St. Veiter Frauen werden hier auf Frauen aus Bosnien, Rumänien oder anderen Ländern treffen“, sagt Mock.
Initiatorin und Schirmherrin ist Lisa Walcher (Tel. 0699/19141271).
Gekauft hat die Stadt das Areal – nach langen Verhandlungen – im November. Mock zeigte sich von dem Projekt des „Interkulturellen Frauenstammtisches“ angetan und ist von Idee begeistert. Vor allen Dingen ist es ein Projekt, das ohne nennenswerten monetären Aufwand realisiert werden kann. „Für die Integration ist das Gartenprojekt sehr wichtig“, sagt Mock. Damit ist der Garten zwar nicht gänzlich der Öffentlichkeit zugänglich, aber dennoch offen: Herzlich eingeladen zu den Frauenstammtischen sind nämlich alle Frauen und Kinder.
„Und all das in der freien Natur. Ein Treffpunkt, der ganz ohne Haus auskommt“, ist Mock von dem Projekt begeistert. Vorbild des St. Veiter „Stammtischs im Grünen“ ist der „Interkulturelle Frauengarten“ in Klagenfurt. In St. Veit will man heute damit beginnen, einen anregenden Ort für Frauen zu schaffen.
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BU: Lisa Walcher, Bgm. Gerhard Mock,Valerija Danko (weiße Kleidung), Jutta Verdino (rosa T-Shirt) und GR Mag. Isolde Glanznig-Zimmermann bei der Übergabe des interkulturellen Frauengartens.
